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SUMMARY:Jüdische Nachbarn I: Szenische Lesung - 80 ganz "normale" Männer
DESCRIPTION:In der Nacht des 9. November 1938 wurde in Lesum der SA-Reservesturm alarmiert. Rund 80 Männer\, Durchschnittsalter über 40 Jahre – ein Querschnitt der Bevölkerung\, dabei waren Lehrer\, Handwerker oder Postbeamte – marschierten zum Haus eines jüdischen Arztehepaars. Sie umstellten das Gebäude und erschossen die beiden. Die Polizeiakten aus dem Jahr 1947 rekonstruieren genau\, doch es bleibt die Frage: Wie konnte so etwas passieren\, die Beteiligten hatten sich vorher nicht als SA-Schläger hervorgetan? Eine Spurensuche nach Motiven\, jenseits von Mordlust und Persönlichkeitsstörung. \nZusammen mit der Immanuel-Gemeinde haben wir eine Szenische Lesung arrangiert\, die Texte stammen aus den Ermittlungsakten der Bremer Polizei der Nachkriegszeit. Eine Textmontage von Achim Saur\, vorgetragen von Lesern aus der Immanuel-Gemeinde\, der Speicherbühne im Hafenmuseum und dem Kulturhaus. \nDi\, 1. November\, 19:30 Uhr\, Immanuel-Gemeinde\, Elisabethstr.
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SUMMARY:Schach im Kulturhaus
DESCRIPTION:Einfach Schach spielen\, die Zeit vergessen und die Figuren über das Brett schieben. Ein Treff für alle\, die schon etwas mehr als die Regeln kennen wie auch für Fortgeschrittene. Weniger hartes Turnier als Unterhaltung mit Spannung und dem überraschenden Zug. \nAber auch die Chance\, Anderen zuzusehen\, sich einen Kaffee von unserem Tresen zu holen oder nach der Partie beim Stöbern in unserer Bibliothek zu entspannen. Eine Einladung an alle\, an Alt-Waller wie Zugewanderte\, Frauen und Männer\, Junge und Alte. Der Schachkub Bremen West hat uns bei der Ausstattung geholfen\, vielleicht bringen aber auch die Besucher noch ihr Brett mit. \nSo\, 2. Oktober\, 15 Uhr\, Kulturhaus Walle
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SUMMARY:Schach im Kulturhaus
DESCRIPTION:Wieder der Schachnachmittag im Kulturhaus. Für alle – jung und alt\, weiblich wie männlich\, eingeboren oder zugewandert. Einfach die Figuren übers Brett schieben und die Zeit vergessen. Dazu steht ein Kaffee am Tresen bereit. Eine herzliche Eindladung an alle. \nSo\, 6. Nov.\, 15 Uhr
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SUMMARY:Jüdische Nachbarn II: Rundgang - Zur Geschichte der Waller Juden
DESCRIPTION:Etwa 200 jüdische Mitbürger lebten und arbeiteten vor dem zweiten Weltkrieg in Walle. Es gab etliche jüdische Geschäfte\, vom Kaufhaus des Westens bis zu Galanteriewaren Fuchs. Mit dem Nationalsozialismus verschlechterte sich die Situation der jüdischen Nachbarn. Es folgten Boykotte. In der Pogromnacht im November 1938 demolierte die SA jüdische Geschäfte\, am nächsten Morgen folgten Verhaftungen. Später beschlagnahmten die Behörden jüdisches Eigentum und Wohnungen\, die ehemaligen Besitzer zwang man in die „Judenhäuser“. Wer nicht rechtzeitig fliehen konnte\, dem drohte der Tod. Ein Rundgang mit Cecilie Eckler von Gleich und Angela Piplak auch anhand von Stolpersteinen und Straßennamen.\n17.00\, Treffpunkt Vegesackerstr. / Ecke Bremerhavener Str.\, Beitrag 5\,- (erm. 4\,-)\nAnmeldung C. Eckler-von Gleich\, Tel. 3887078\, c.eckler-vongleich@kulturhauswalle.de / A. Piplak\, Tel. 3887074\, a.piplak@kulturhauswalle.de
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SUMMARY:Vom Europahafen in die Überseestadt - Lichtbildvortrag
DESCRIPTION:Die Überseestadt ist heute das größte Stadtentwicklungsgebiet in Bremen. Wo einst Kaffee\, Baumwolle und Tabak umgeschlagen wurden\, prägen heute moderne Architektur\, noch vorhandene Freiflächen und angestammte Hafenwirtschaft das Bild. Nur noch mit genauem Blick fallen einem Hafenbauten aus den 1950er Jahren auf. Cecilie Eckler-von Gleich führt anhand historischer Aufnahmen durch gut 125 Jahre Bremer Geschichte. Von den Anfängen der stadtbremischen Häfen bis zum Zuschütten des Überseehafens\, vom Container bis zum Wohnen am Wasser.\nDer Vortrag findet in Kooperation mit der Martin Luther Gemeinde statt.\n10.00\, Saal der Martin Luther Gemeinde (Findorff)
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SUMMARY:friendly friday - der perfekte Start ins Wochenende
DESCRIPTION:Gemeinsam chillen wir uns in den Feierabend. Mit Suppe\, Musik und Poetry läuten wir entspannt das Wochenende ein. Im Kulturhaus Walle treten Singer-Songwriter und andere kleine\, feine Musikformationen auf sowie ein(e) Autor*in. Dazu wird eine hausgemachte Brodelpott-Suppe gereicht. Der Erlös aus dem Suppenverkauf kommt komplett den Künstlern zu Gute\, sowie die Eintrittseinnahmen.\nDie Gäste: \nJochen Solo alias Jochen Klüßendorf ist Sänger und Texter der Countrybeat-Band GUT. Ansonsten arbeitet er als freier Theaterschauspieler\, Surflehrer und Mitbesitzer eines Obst-und Gemüseladens\, bemüht sich bei seinen Soloauftritten aber\, sich nichts von alledem anmerken zu lassen. Solo begleitet er sich mit verschiedenen  Gitarren\,  Harps und Schlagzeug und ist damit seine eigene kleine Band\, die nur das spielt\, was er will: Die Songs von GUT aber auch ein kleines eigenes Repertoire\, Songs\, die man vielleicht nur Solo bringen kann. Deutsche Texte\, die die Worte auch als Klang und Rhythmus nehmen\, nicht nur als Aussage. Es gibt viele lose Enden in diesen Songs\, manchmal verschiebt sich die Perspektive  und wo eben noch eine klare Haltung war\, ist das poetische Ich sich plötzlich nicht mehr so sicher. Solo ist das\, was man von sich gibt\, immer besonders subjektiv. Dann lieber fragen als sagen. \nDas Literaturkollektiv gabrieleschreibtgedichte macht Lyrik. Die Autor*innen führen Monologe und Dialoge\, tauschen Worte und Zeilen. Sie sind leise und laut\, ein- und mehrsprachig\, rhythmisch und frei. Ihre Texte nehmen Zuhörende mit auf Reisen: in den Osten\, ans Meer\, aufs Land\, in die Stadt\, in Zugabteile und U-Bahn-Tunnel… Kurze musikalische Intermezzi untermalen die Strecke und regen an\, das Gehörte in Ruhe wirken zu lassen\, bevor es weitergeht.\nEintritt: pay as much as you can
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SUMMARY:Raus aus der Werft
DESCRIPTION:Großgeworden im roten Gröpelingen lernte Günter Giese das Malern bei einem kleinen „Krauter“\, doch bis zur Prüfung hatte er noch keine Tapetenbahn geklebt. Dafür „lernte“ er die Kleckse der Gesellen nach dem Streichen vom Boden zu kratzen. Das war nichts\, so ging er zur AG Weser. \nDort lackierte auf dem Rücken liegend über Kopf all die unzähligen\, verwinkelten Flächen der riesigen Schiffe. Währenddessen fegte im Winter der kalte Wind durch die Schotten\, Werftarbeit war nichts für zimperliche Leute. Dann suchte er was Anderes\, doch eins fand er nie wieder: die Kollegialität mit all den andern „Mackern“. So nannten sich die Männer von der Werft\, das hatte warmen Klang – bei Mercedes hieß es nur noch „Ey\, Alter“. Geschichten aus einem Arbeitsleben mit Günter Giese. \nPS: Und auch darüber kann er ganze Romane erzählen: wie er in entsprechender Kluft – Jeans\, Lederjacke\, Schmalztolle – zu den frühen Fans des Rock & Roll gehörte – und wie ihre alltäglichen Scharmützel mit der Polizei aussahen. \nSo\, 13. November\, 15 Uhr\, Druide\, Theodorstr.8\,\nIn der Reihe „Special Guests“\, eine Kooperation des Geschichtskontor im Kulturhaus mit dem Druide e.V.
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SUMMARY:Dat Klöönwark - kommodig platt snacken
DESCRIPTION:Ruut ut’t Büro\, rin in’t Pläseer! Nach dem Motto „Platt snacken na ´t Maracken“ bietet das Kulturhaus Walle   einen plattdeutschen After-Work-Treff an. Bei einem Feierabendbier kann man kommodig klönen\, Informationen zu plattdüütschen Events austauschen\, und vielleicht zusammen besuchen. Nix mutt\, all kann! Ganz gleich\, ob man een hunnertprozentigen Plattsnacker is\, oder ob man sich einfach in die Sprache reinhören will. Jeedeen ist hartlich willkamen!\n„Dat Klöönwark“  – der offene Plattstammtisch –  findet einmal im Monat dienstags ab 18 Uhr statt.
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SUMMARY:Bücherflohmarkt - Lesefutter – kiloweise - für Klein und Groß
DESCRIPTION:An diesem Nachmittag kann man kiloweise gute Lektüre erstehen. Wir haben unseren Bestand tüchtig durchforstet und gerade in der Kinder- und Jugendbibliothek vieles ausgesondert und Neues angeschafft. Auch für Erwachsene gibt es interessante Schnäppchen und spannende Krimis. Von dem Erlös werden neue Bücher angeschafft und natürlich ist das Café fair geöffnet. \nFr 25.11.\, 14.00 – 17.00\, Tel. 3887073
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SUMMARY:Mosaikabend
DESCRIPTION:Die TeilnehmerInnen belegen einfache Gebrauchsgegenstände mit Mosaikstückchen aus Keramikfliesen\, Steinen oder Glas und verwandeln sie in farbenprächtige Schmuckstücke (Spiegel\, Tische\, Hausnummern\, Blumentöpfe\, Steine u. a.). Eigene Objekte können gern mitgebracht werden. Es können auch Textilnetze beklebt werden\, die zu Hause eine kahle Wand verschönern sollen. Für Anfänger gibt Ingrid Räder eine Einführung in die Mosaiktechnik. Fortgeschrittene können ihre Kenntnisse vertiefen. Die Technik ist leicht erlernbar. \n17 Uhr – 21 Uhr\nGebühr für einen Abend 20 €\, 4 € für Material\nKontakt: Ingrid Räder\, Tel. 3962101 o. 829935\, i.raeder@kulturhauswalle.de
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SUMMARY:"Ihre besten Jahre"
DESCRIPTION:Sigrid Bauermeister ist eine ungewöhnliche Frau\, wie sie wohl nur im Bremer Westen aufwachsen konnte. Und sie ist eine Zeitzeugin\, die sich nicht scheut\, auch über die weniger schönen Dinge zu sprechen. Von ihr kann man erfahren\, was Hunger in der Nachkriegszeit war\, und wie sich die Mädchen ohne Schuhe auf dem Klassenfoto in der letzten Reihe versteckten. Mindestens genauso spannend\, wie sich die frühere Verkäuferin  in der Männergesellschaft der Stahlwerke zu verantwortlicher Position durchgebissen hat. \nSo\, 27. November\, 15 Uhr\, Druide\, Theodorstr.8\nIn der Reihe „Special Guests“\, eine Kooperation des Geschichtskontor im Kulturhaus mit dem Druide e.V.\n \nSigrid Bauermeister erzählt im „Digitalen Heimatmuseum“. Hören Sie rein!
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SUMMARY:1.Bremer Ukulelenorchester: Offene Bühne
DESCRIPTION:Bei der offenen Bühne hat jeder\, der was kann und sich traut die Möglichkeit Bühnenluft zu schnuppern. Organisiert und moderiert vom 1. Bremer Ukulelenorchester bietet diese monatliche offene Bühne immer wieder Verrücktes und Verspieltes aus allen Ecken und Nischen der Musik… und manchmal auch mehr. Von AnfängerInnen bis zu Profis\, Mitmachen ist ausdrücklich erwünscht! Anmelden unter: DietlindW@web.de\nAb 19.30 Eintrudeln\, ab 20.00 Programm\nSpenden willkommen!
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