Zeitzeugen gesucht

NEU IM HAFENARCHIV: Recherchen in der Datenbank des Projektes »Schiffe gucken«

NEU IM HAFENARCHIV: Recherchen in der Datenbank des Projektes »Schiffe gucken«

Ab dem 19. September steht die Datenbank des Projektes »Schiffe gucken« im Hafenarchiv im Speicher XI für Recherchen zur Verfügung:

Seit 2015 entsteht im Hafenarchiv mit Unterstützung eines Kreises von Freiwilligen das Projekt »Schiffe gucken«. Hier werden alle Einfahrten von Frachtschiffen in die Stadtbremischen Häfen seit dem Zweiten Weltkrieg aus unterschiedlichen Quellen zusammengetragen. Mittlerweile ist ein erster Teil der Fleißarbeit erledigt, viele Schiffs-, Ankunfts- und Frachtdaten sind in eine Datenbank eingefügt und stehen nun während der Öffnungszeiten des Hafenarchivs für die Recherche vor Ort zur Verfügung.

Öffnungszeiten Hafenarchiv:
Dienstag, Donnerstag, Sonntag | 14:00 – 17:00

Zeitzeugen gesucht

Sage und schreibe 13 Million Menschen flüchteten nach dem Krieg aus dem Osten nach Westdeutschland, aufs Land und in die zerstörten Städte. Doch willkommen waren sie nicht, sie hatten einen anderen Dialekt, manche eine andere Konfession und waren Konkurrenten um Arbeitsplätze und knappen Wohnraum. Es gab eine Gemeinde am Rande Bremens, die zog einen Zaun über den Feldweg, um sich die Leute aus der Flüchtlingssiedlung vom Leibe zu halten.

Wir suchen Menschen, die es aus Schlesien, Pommern oder Ostpreußen nach Bremen verschlagen hat und die uns die Geschichte ihres Ankommens erzählen.

Kontakt:
Geschichtskontor, Tel.: 0421 388 7074