Vortrag: Die Zerstörung des Bremer Westen im August 1944 und die Geschichte der Kaisenhäuser
Dienstag, 18 August I 18:00 – 20:00

Bereits 1940 kehrte der 1939 von Nazi-Deutschland losgetretene Krieg in die deutschen Städte zurück. In der Nacht vom 18. auf den 19. August 1944 zerstörte der 132. Bombenangriff auf Bremen große Teile des Bremer Westens, der Bahnhofs- und Doventorsvorstadt sowie des Stephaniviertels. Über Eintausend Menschen verloren damals ihr Leben, 25.000 Menschen ihre Wohnungen und Teile der Stadt ihre historische Bausubstanz. Viele der nun obdachlosen Bremer:innen zogen zunächst in ihre Landbuden auf Parzelle und richteten sich dort notdürftig ein. Nach Kriegsende entstanden daraus die Kaisenhäuser. Seit über 30 Jahren sammelt das Kulturhaus Walle Brodelpott Zeitzeugenerinnerungen und Fotos zu dieser Nacht und auch das Bremer Kaisenhausmuseum erinnert an diese Zeit. Cecilie Eckler-von Gleich stellt einige dieser Fotografien vor und erinnert an die Nacht, die in vielen Waller Familien tiefe Spuren hinterlassen hat.
Anmeldung unter tickets@kulturhauswalle.de
Eintritt frei, Spende erbeten
Leider sind unsere Räume nicht barrierefrei. Ein Besuch mit dem Rollstuhl ist im Café und im Saal möglich. Dort findet der größte Teil unserer Veranstaltungen statt. Auch der Besuch des Bildarchivs und der Kreativwerkstatt ist mittels eines Treppenlifts möglich. Für die Nutzung des Geschichtsbereichs auf der Empore und der Toiletten müssen Sie einige Stufen überwinden. Eine barrierefreie Toilette befindet sich in der Musikschule und kann nach Absprache genutzt werden.




