Hafenarchiv

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Das Hafenarchiv zieht um auf die Überseeinsel

Mit der ‚Abteilung Hafengeschichte‘ hatten wir vom Waller Kulturhaus Brodelpott seit 2004 eine Dependance im Hafenmuseum im Speicher XI (in der Überseestadt) betrieben. Seit dem 1. April 2022 sind wir auf die Überseeinsel gezogen und renovieren derzeit unsere neuen Räumlichkeiten im alten Kellogg’s Verwaltungsgebäude. Auch weiterhin werden wir eng mit dem Hafenmuseum kooperieren und wir danken herzlich für 17 gemeinsame Jahre im Speicher XI. Im Hafenarchiv haben wir mehr als 5000 Hafenbilder, thematisch sortiert und in Bildmappen einsehbar. Weiter Sammlungen zur Hafengeschichte werden derzeit erfasst. Eine kleine Bibliothek und Themenordner mit Texten stehen vor Ort zur Verfügung. Den Termin zur Wiedereröffnung erfahren Sie aus der Presse

Ansprechpartner:in:

Im Hafenarchiv vor Ort Auf der Muggenburg 30: Wilfried Brandes-Ebert

Im Geschichtskontor im Kulturhaus Walle Brodelpott: Angela Piplak

Das Hafenarchiv ist derzeit geschlossen

Die Datenbank »Schiffe gucken«

Seit September 2019 steht die Datenbank des Projektes »Schiffe gucken« im Hafenarchiv für Recherchen zur Verfügung:

In den 1960er Jahren wurden noch bis zu 12.000 (!) Schiffsmeldungen pro Jahr in den stadtbremischen Häfen verzeichnet. Güter wie Baumwolle, Wolle, Tabak und Kaffee wurden umgeschlagen. Seit 2015 entsteht im Hafenarchiv mit Unterstützung eines Kreises von Freiwilligen und mit Unterstützung des Bremer Schiffmeldedienstes das Projekt »Schiffe gucken«. Hier werden alle Einfahrten von Frachtschiffen in die Stadtbremischen Häfen seit dem Zweiten Weltkrieg aus unterschiedlichen Quellen zusammengetragen. Mittlerweile ist ein erster Teil der Fleißarbeit erledigt, viele Schiffs-, Ankunfts- und Frachtdaten sind in eine Datenbank eingefügt und stehen für die Recherche vor Ort zur Verfügung. An den Öffnungstagen des Hafenarchiv stehen unser ehrenamtlichen Mitarbeiter zur Unterstützung bei der Recherche bereit.

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